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Grundsätzliches über die Niederlande
Anreise mit dem
Auto - Die Niederlande verfügen über ein dichtes, gut ausgebautes
mautfreies Autobahnnetz. Die Höchstgeschwindigkeit auf den Autobahnen
beträgt 120 km/h, auf Landstraßen 80 km/h und innerorts 50 km/h.
Daran sollte man sich tunlichst halten, denn so liberal man in unserem
Nachbarland in manchen Dingen ist: Im Straßenverkehr kennt die
Ordnungsmacht weder Gnade noch Toleranz. Die Strafen für Tempo- und
Parkverstöße sind teilweise drakonisch, besonders wenn man ein
schwarz-weißes Nummernschild an seinem Auto hat.
Der Preis für Super- und Normalbenzin liegt etwas über dem
deutschen Niveau, der Preis für Diesel etwas darunter.
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Anreise mit der
Bahn - Fast alle Ziele in den Niederlanden erreicht man problemlos mit
der Bahn. Zwischen den großen Städten verkehren Intercitys im
Halbstundentakt, zu den übrigen Zielen verkehren Regionalzüge.
Das Tarifsystem ist einfach und die Preise sind günstiger als in
Deutschland. Alle Züge bis auf die ICE-Verbindungen nach Deutschland
und die Thalys-Verbindungen nach Belgien und Frankreich sind zuschlagfrei.
Wer gleich eine Karte für Hin- und Rückfahrt kauft, spart
gegenüber den Einzelfahrpreisen.
Ist man öfter in den Niederlanden unterwegs ist, sollte man über
die Anschaffung einer Voordeelurenkaart nachdenken. Ähnlich wie bei
der deutschen Bahncard gibt es hier 40% Ermäßigung. Allerdings
ist die niederländische Ausgabe deutlich günstiger als das deutsche
Gegenstück, so dass man die Anschaffungskosten schon nach wenigen Fahrten
wieder heraus hat. Weitere Infos:
www.ns.nl
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Telefonieren -
Das Telefonieren ist mit deutschen Handys problemlos möglich, aufgrund
der Roaminggebühren aber teuer. Wer sich öfter in den Niederlanden
aufhält, sollte sich eine niederländische Prepaid SIM-Karte besorgen
(erhältlich z.B. bei Postämtern oder bei Kijkshop). Die Karten
gibt es ohne Formalitäten, meist entspricht der Kartenpreis dem darauf
befindlichen Gesprächsguthaben.
Leichtathletikverband - Bis vor kurzem war der niederländische
Leichtathletikverband unter dem Kürzel KNAU (Koninklijke Nederlandse
AtletiekUnie) bekannt, nun nennt man sich nur noch Atletiekunie. Auch der
Internetauftritt wurde überarbeitet und ist nun unter
www.atlekiekunie.nl
zu finden. Landesverbände wie in Deutschland gibt es nicht.
Laufzeitschriften
- Im Gegensatz zu Deutschland, wo gleich etliche Zeitschriften um die
Gunst der Leser buhlen, hat in den Niederlanden Runner's World ein Monopol.
Zeitschriften sind in den Niederlanden deutlich teuerer als in Deutschland
und so kostet die niederländische Runner's World mit 5,15 Euro deutlich
mehr als die deutsche Ausgabe hierzulande, kann dafür aber auch inhaltlich
wesentlich mehr bieten. Die 2006 gestartete Zeitschrift "De Hardloper" wurde
nach knapp einem Jahr wieder eingestellt. |